Eurowings Verspätung

Eurowings

 

Verschobene Starts, Umbuchungen, Flugplanänderungen oder Flugverspätungen und Annullierungen

 

Mit all diesen Problemen werden Passagiere der Fluggesellschaft Eurowings zurzeit konfrontiert. Gründe dafür sind in mehreren Bereichen zu finden, zum einen hat sich das Unternehmen sehr hohe Ziele gesetzt was die Langstrecken betreffen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat einen möglichen Ausbau der Eurowings-Langstrecke im Winter ins Spiel gebracht. So sagte er im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", dass weitere A330-Jets von der Lufthansa aus München die Billigtochter verstärken sollen.

 

 

 

Der Ausbau der Eurowings-Langstrecke sei ein großes Thema und da habe er "noch viel Fantasie", so Spohr. Das Management von Eurowings will sich auf Anfrage nicht dazu äußern und teilt lediglich mit, dass noch nicht final über das Angebot entschieden sei.

 

Zum anderen bereiten die übernommenen Air-Berlin Maschinen große Schwierigkeiten, da der Zustand dieser sehr schlecht ist. Schuld an dem überraschenden Zustand ist wahrscheinlich die schlechte Wartung durch die Vorbesitzer. Man kann davon ausgehen, dass die Fluggesellschaft an allen Ecken und Kanten gespart hat um eine Pleite zu verhindern und sich daher nur auf die nötigsten Investitionen beschränkt hat, welche aber keinen langfristigen guten Zustand der Maschinen versprachen. Die Branche hat wohl unterschätzt, wie aufwendig es ist, die Überbleibsel der Air-Berlin nutzbar zu machen.

 

Außerdem stellen die unterschiedlichen Verträge der Mitarbeiter mit verschiedenen Tochterunternehmen ein großes Problem dar, da das Bordpersonal daher oftmals nicht so flexibel eingesetzt werden kann, wie der Flugplan es erfordert. So werden Tickets verkauft, für die zum Zeitpunkt der Buchung weder ein Flugzeug noch Personal vorhanden sind. "Letztendlich kann es passieren, dass Sie mit Tyrolean Airline von Brüssel nach Hamburg fliegen, weil die Zuordnung von Crews und Maschinen vertraglich so vertrackt ist", sagt ein ehemaliger Mitarbeiter.

 

Mitarbeiter der Lufthansa-Tochter Eurowings warnen in einem offenen Brief an ehemalige Air-Berlin Mitarbeiter vor ihren eigenen Jobs, da es angeblich "keinerlei Altersvorsorge" gibt und eine Kündigungsfrist seitens des Arbeitgebers von nur 15 Tagen. Außerdem beruhe der Urlaubsanspruch auf dem "gesetzlichen Mindestniveau" und einen Rentenanspruch gebe es zum Teil erst nach acht Jahren Einzahlung in das örtliche Sozialsystem.

 

Eine weitere Belastung mit der Eurowings zu kämpfen hat ist der Kostendruck, der vor allem durch Billigstanbieter wie Ryanair entsteht. Die Billigflieger machen sich auf dem deutschen Markt weiter scharfe Konkurrenz. Die Ticketpreise für die Kunden sind aber gestiegen. Wie passt das zusammen?

Die Kunden von Billigfliegern mussten zu Jahresbeginn in Deutschland etwas höhere Ticketpreise zahlen. Im ersten Frühjahr nach der Insolvenz der Air Berlin kostete eine Strecke bei den vier großen Billiganbietern im jeweiligen Schnitt zwischen 53 und 117 Euro, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus einem breit angelegten Preisvergleich berichtete. Im Vorjahr hatte die Spanne etwas niedriger zwischen 44 und 114 Euro gelegen. 

 

Daher befindet sich die Fluggesellschaft zurzeit in einem Dilemma: Sie muss mit den niedrigen Preisen der anderen Fluggesellschaften mithalten und gleichzeitig die Air-Berlin Maschinen aufrüsten, um weitere Annullierungen und Verspätungen zu verhindern.

Sollte sich dies in Zukunft nicht ändern, dürfte es die enttäuschte Passagiere in die Maschinen der Konkurrenz treiben.

 

Neben verärgerten Fluggästen machen nun auch Reisebüros ihre Unzufriedenheit über Eurowings deutlich. Der unregelmäßige Flugbetrieb bei Eurowings nervt nicht nur Passagiere - auch Reisebüros ärgern sich über die Mehrarbeit durch Flugplanänderungen. Jetzt fordern rund 130 Büros von der Airline eine finanzielle Entschädigung. Mit einer Protestaktion machen zahlreiche Reisebüros ihrem Ärger über Eurowings Luft: In Briefen an die Airline-Geschäftsführung beschweren sie sich über die Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb.

 

"Seit Monaten werden wir mit Flugzeitendänderungen und Flugstreichungen seitens Eurowings konfrontiert", heißt es, "Wir sind nicht mehr bereit, den Unmut unserer Kunden über gehäufte Flugzeiten- und Flughafenänderungen alleine und auf unsere Kosten zu tragen." So versucht Eurowings die Ausgleichszahlungen zu umgehen.

 

Die Reisebüros stellen Eurowings ein Ultimatum: Bis zum 30. Juni solle die Airline mitteilen, wie sie sich "eine angemessene Vergütung für die geleistete Mehrarbeit" vorstelle oder wie sie die gehäuften Flugzeitendänderungen unterbinden wolle. Andernfalls wollen die Büros ab 1. Juli für jede Änderung eine Pauschale von 50 Euro in Rechnung stellen.

 

Zudem drohen die Absender des Protestschreibens indirekt mit einem Boykott der Airline. Denn für sie sei "die Grundlage, Eurowings mit gutem Gewissen zu verkaufen und zu empfehlen, nicht mehr gegeben". Auch bei den Kunden eile Eurowings bereits "der Ruf der Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit" voraus.

 

Es ist davon auszugehen, dass die Dinge sich wieder relativieren und „langfristig“ die Airline wieder das umsetzt, wofür Lufthansa und Eurowings eigentlich bekannt sind, Verlässlichkeit und Pünktlichkeit.

 

Zur Zeit aber sollten Sie der Airline durchaus zeigen, dass Sie es nicht so einfach hinnehmen, wenn Unternehmerentscheidungen Ihren Fahrplan „einfach so“ durcheinanderbringen. Ihr Urlaub ist schließlich wohlverdient und mit Ihrem wohlverdientem Geld bezahlt.

 

Verträge sind einzuhalten und damit kommen wir zum juristischen Punkt der Angelegenheit.

 

Ihnen steht die Ausgleichzahlung bei Annullierung, Nichtdurchführung oder Verspätung Ihres von Eurowings zugesicherten Fluges natürlich zu ! Machen Sie Ihre Ansprüche geltend, verschenken Sie nicht das Ihnen zustehende Geld.

 

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